Hol schon mal den Laufpass, Harry
Trennungen sind immer eine üble Sache. Ob der Abschied von der geliebten Kindergartentante, der Verlust der ersten Kopfhaare oder der ewige Abschied von Tante Mitzi, immer bleibt ein Gefühl der Leere und mehr oder minder große Trauer zurück. Zu unterstellen, Männer würden unter einer Trennung weniger leiden als Frauen, wäre jedoch vermessen: Zu tief verwurzelt sind die menschlichen Emotionen, die sich in der Trauer über einen Verlust in beiden Geschlechtern manifestieren.

Und dennoch gibt es Unterschiede in der Art, wie mit einer Trennung besonders im sensiblen zwischenmenschlichen Bereich umgegangen wird. Während Frauen nachgesagt wird, ihren Kummer mit Schokolade, schlechten Liebesfilmen und stundenlangen Gesprächen mit Freundinnen zu ersticken, gehen Männer angeblich sofort nach einer schmerzhaften Trennung wieder auf die Piste, trinken mit ihren Kumpels mehr als einen über den Durst und verdrängen die ganze Angelegenheit.

Frauen, die sich auf der Gefühlsebene bewegen, kommen nicht umhin, dieses Verhalten zu analysieren, und so finden sich in vielen Frauenmagazinen Erklärungen dafür, warum mann es vorzieht, die Beziehung und die daran gekoppelten Emotionen nicht verbal aufzuarbeiten, sondern diese in den Bereich einer durchzechten Nacht zu verschieben. Anstatt diese jedoch nur als bindungsunfähige Beziehungsparanoiker zu bezeichnen, täten sowohl Frau als auch Mann gut daran, sich die Hintergründe dieses Verhaltens näher anzusehen.

Ganz eindeutig: Während Frauen mit der Beziehungsebene, dem Verhältnis zu anderen Personen und deren unsichtbare Grenzen und Wahrnehmungen quasi ?aufgewachsen" sind, wird Buben schon von Kindesbeinen an der offene Zugang zu ihren eigenen Gefühlen verwehrt. Zwar sind nicht alle Männer auf starke, gefühlsarme Machos gedrillt, doch ist der emotionale Zugang zu sich selbst einmal verschüttet, kann er nur schwer wieder aufgegraben werden.

Anstatt nun sensible, mitfühlende und einfühlsame Männer als ?Weicheier" oder gar ?Sensibelchen" abzutun, täten beide Geschlechter (und auch alle anderen ;-) gut daran, sich ihren Bauchgefühlen wieder verstärkt zu widmen. Nicht, weil das Zeitalter der Rationalität zu Ende geht. Sondern weil das gesunde Gleichgewicht zwischen Emotionen und Verstand uns erst zu dem macht, was wir sind: Menschen. Und nicht ferngesteuerte Maschinen.


Und dennoch gibt es Unterschiede in der Art, wie mit einer Trennung besonders im sensiblen zwischenmenschlichen Bereich umgegangen wird. Während Frauen nachgesagt wird, ihren Kummer mit Schokolade, schlechten Liebesfilmen und stundenlangen Gesprächen mit Freundinnen zu ersticken, gehen Männer angeblich sofort nach einer schmerzhaften Trennung wieder auf die Piste, trinken mit ihren Kumpels mehr als einen über den Durst und verdrängen die ganze Angelegenheit.

Frauen, die sich auf der Gefühlsebene bewegen, kommen nicht umhin, dieses Verhalten zu analysieren, und so finden sich in vielen Frauenmagazinen Erklärungen dafür, warum mann es vorzieht, die Beziehung und die daran gekoppelten Emotionen nicht verbal aufzuarbeiten, sondern diese in den Bereich einer durchzechten Nacht zu verschieben. Anstatt diese jedoch nur als bindungsunfähige Beziehungsparanoiker zu bezeichnen, täten sowohl Frau als auch Mann gut daran, sich die Hintergründe dieses Verhaltens näher anzusehen.

Ganz eindeutig: Während Frauen mit der Beziehungsebene, dem Verhältnis zu anderen Personen und deren unsichtbare Grenzen und Wahrnehmungen quasi ?aufgewachsen" sind, wird Buben schon von Kindesbeinen an der offene Zugang zu ihren eigenen Gefühlen verwehrt. Zwar sind nicht alle Männer auf starke, gefühlsarme Machos gedrillt, doch ist der emotionale Zugang zu sich selbst einmal verschüttet, kann er nur schwer wieder aufgegraben werden.

Anstatt nun sensible, mitfühlende und einfühlsame Männer als ?Weicheier" oder gar ?Sensibelchen" abzutun, täten beide Geschlechter (und auch alle anderen ;-) gut daran, sich ihren Bauchgefühlen wieder verstärkt zu widmen. Nicht, weil das Zeitalter der Rationalität zu Ende geht. Sondern weil das gesunde Gleichgewicht zwischen Emotionen und Verstand uns erst zu dem macht, was wir sind: Menschen. Und nicht ferngesteuerte Maschinen.



Kommentare
Aber ist es nicht ein Klischee, dass Männer nicht trauern (können), welches in den Medien propagiert wird?
Die Realität sieht doch meistens viel anders aus.